Kies stellt für die Bauwirtschaft einen wichtigen Rohstoff dar und wird vor Verwendung im Bauwesen in Aufbereitungs-anlagen gewaschen und getrennt.

Er findet dort Verwendung als Zuschlagstoff (Gesteinskörnung) in Beton, als Schüttmaterial im Erdbau sowie als Gleisschotter im Bahnbau. Reiner Kies besitzt ein großes Porenvolumen und eignet sich daher aufgrund der hohen Wasserdurchlässigkeit auch als Filterschicht für Drainagen in feuchtem Untergrund. Die Eigenschaft der hohen Wasserdurchlässigkeit macht ihn auch zum Grundwasserleiter. Da Kies im Gegensatz zu Humus keine für Pflanzen nahrhaften Stoffe enthält und Oberflächenwasser rasch versickert, wird er nur spärlich von Vegetation bewachsen (Magerrasen).

Eine Aufbereitungsanlage dient zur Aufbereitung von Rohstoffen wie Kohle, Erz sowie von Natursteinen, um sie in ihrer stofflichen Zusammensetzung und Beschaffenheit derart zu verändern, dass eine Weiterverwendung in der Industrie möglich ist. So werden beispielsweise Steinkohle oder Eisenerz von unerwünschten, mitgeförderten Bestandteilen abgetrennt. Der Arbeitsschritt der Aufbereitung befindet sich zwischen der Förderung beziehungsweise dem Abbau des Rohstoffs und dessen Weiterverarbeitung. Um die Transportkosten zu vermindern, wird durch die Aufbereitung nahe den Abbaugebieten das zu transportierende Volumen stark verringert.

Naturstein, Kies und Sand

Die Rohstoffe Kies und Sand sowie Natursteine (wie etwa Kalk und Gips) kommen in der Natur verunreinigt oder in nicht gewünschten Zusammensetzungsverhältnissen vor und müssen daher aufbereitet werden. Die Weiterverwendung beispielsweise in der Betonherstellung erfordert eine Aufteilung der Gesteinskörnung in verschiedene Fraktionsgruppen.



Bilder Kies und Beton/Aufbereitung
 

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